Bildband – Ruhr Uni Bochum bei Nacht

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Es ist schon einige Wochen her, ich glaube sogar etwas mehr als ein Jahr, als ich abends einfach mal wieder mit der Kamera in der Dunkelheit ein paar Bilder machen wollte. Ein genaues Ziel hatte ich nicht, aber diese klassischen Langzeitbelichtungen von vorbeifahrenden Autos hatte ich satt. Das ist so ziemlich das einzige, was ich fotografiere am Abend, wenn ich planlos vor die Tür gehe. Also bin ich zur U-Bahn gelaufen, habe so manche Bilder auf dem Weg geschossen und bin zur Ruhr Universität in Bochum ( RUB) gefahren. Anfangs kam ich mir echt noch blöd vor. Überall Studenten die in der Bibliothek wahrscheinlich gelernt haben, am Campus abgehangen haben und ihr Bierchen gezischt haben, verliebte Paare, die irgendwo in einer dunklen Ecke vor sich hin geknutscht haben und dann ich. Mit der Kamera und ausgestattet mit Weitwinkelobjektiv quasi auf dem Boden liegend, um das Motiv von möglichst weit unten zu knipsen. Was müssen die eigentlich von mir gedacht haben? Hat der Sonst keine Hobbys, dass der um 23:30 Uhr mit seiner Kamera vor der Uni auf dem Boden liegt?

Zeiten ändern sich

Ich muss gestehen ich habe echt lange überlegt, welche Bilder ich in dem nächsten Beitrag zeigen werde. Denn sehr viele Bilder die ich vor gar nicht so langer Zeit geschossen habe, sind mit der “alten” Kamera, also dem kleinen Sensor, entstanden und gefallen mir in puncto Schärfe überhaupt nicht mehr. Wenn ich mir die Bilder aus der jetzigen Kamera anschaue muss ich auch überlegen, ob ich diese hier zeigen möchte. Doch ich tue es und verspreche euch, ich werde auch mit der Vollformat mal zur RUB gehen und diese Bilder und Motive in etwa gleich aufnehmen. Dann könnt ihr euch die Unterschiede mal genau anschauen.

Wo bleibt der Horrorclown?

Diese Frage geisterte während meines gesamten Aufenthalts durch den Kopf. Mit einmal wurde es so Menschenleer auf dem Gelände, dass ich bei jedem Geräusch zusammenzuckte. Und doch habe ich mit jedem aufgenommenen Motiv mehr machen wollen.

Ich möchte euch nun aber nicht länger auf die Folter spannen und lasse ab hier die Bilder für sich sprechen.

Rückseite der Bobliothek.
Vom überdachten Weg geht es nach links zum nächsten Gebäude.
Audimax mit eingang zum Parkdeck im Vordergrund.
Ein Stück weiter hinten geht die Treppe zum anderen Gebäude hoch.
Die letzten beiden parkenden Autos zu später Stunde.
Tagsüber sieht diese Treppe weitaus weiniger heruntergekommen aus.
Was sich wohl hitner dieser Tür verbirgt?
Der Weg nach unten erinnert eher an einen schlechten Horrorfilm.
Jeden Augenblick erwartet man hier unten einen Horrorclown.
Hier ist keine Menschenseele. Nur meine Kamera und ich.
So hell erinnern die Lichter eher an Suchscheinwerfer.
Links herum oder rechts? Welches ist wohl der angenehmere Weg?
Die Ausgänge erinnern auch eher an einen Bunker.
Tagsüber laufen tausende Studenten über diese wackeligen Bodenplatten.
Graffiti an einer Wand unten in der Parkgarage.
Spiraltreppe nach oben.
Die Wände neben dieser Treppe werden zum Werben für die nächsten Partys genutzt.
Hier entsteht schnell der Tunnelblick.
Auch über der Uni fühlt man sich noch nicht sicher. Es wirkt alles wie eine sehr sehr große Stadt.

Hat es Dir gefallen? Dann schau doch auch mal hier vorbei:


Bildband – LaPaDu – Warum sich ein Besuch in Duisburg immer wieder lohnt.

LaPaDu


Wer im Pott lebt und diesen auch liebt, der genießt sicher auch einen Besuch im Duisburger Landschaftspark. Dieses ca. 180 Hektar große Areal ist ein stillgelegtes Hüttenwerk, welches heute die Besucher einlädt zu erkunden, zu staunen oder einfach mal die Seele im Park baumeln zu lassen. Hier ist für jeden etwas dabei. Sei es eine der vielen Veranstaltungen im Inneren des Geländes, die großen Wiesen die zum picknicken einladen oder die vielen Sport und Spielmöglichkeiten. Ein großer Kletterpark, Tauchen im Gasometer oder eine Skaterbahn etwas abseits nahe dem Parkplatz bieten viele Möglichkeiten aktiv zu werden. Damit für das leibliche Wohl gesorgt wird, steht sogar ein kleiner Kiosk mit Kaffee, Kuchen, Eis, und kühlen Getränken bereit. Das Highlight ist aber eigentlich der kostenlos begehbare Hochofen. Wer schwindelfrei ist und nicht zu schnell aus der Puste, der kann in luftiger Höhe einen Blick über unser wunderschönes Ruhrgebiet riskieren.

Hier fing alles an

Meine ersten Aufnahmen mit einer Kamera mit Wechseloptik habe ich damals hier gemacht. Total stolz zog ich los, um zu fotografieren. Stellte aber anschließend bei der Bildbearbeitung zu Hause fest, das ich keinerlei Ahnung mit der manuellen Fotografie hatte und alle Bilder so gut wie unbrauchbar waren. Doch ich kam immer wieder, um meine Fähigkeiten zu verbessern und diesen Ort aus völlig neuen Blickwinkeln kennenzulernen, bzw. zu erkunden. Leider sind meine Möglichkeiten aufgrund keiner Auswahl an Objektiven für meine Vollformatkamera begrenzt. Dennoch finde ich, sind viele Bilder dabei die es verdient haben gezeigt zu werden und ich freue mich sie euch im folgenden Abschnitt zu präsentieren.

Hier kann man es aushalten. Ich genieße bei jedem Besuch die Aussicht über das Ruhrgebiet.
Von unten sieht der Kran noch viel beeindruckender aus.
Von oben wagte ich einen Blick durch das Stahlgestell.
“Klettern verboten!” zeigt zumindest ein Hinweisschild an dieser alten Diesellok.
Ein ähnliches Bild hängt seit meinen Anfängen zu Hause im Flur. Diese runden Scheinwerfer alter Fahrzeuge beeindrucken mich.
Aus dem Inneren wirkt dieses Motiv wie eingerahmt.
Man kann sich noch immer sehr gut vorstellen wie diese riesen Maschinen die Materialien nach oben beförderten.
In luftiger Höhe drehten sich diese Räder um die dicken Stahlseile zu bewegen.
Der alte Hochofen ist sicher eines der erstaunlichsten Bauwerke auf dem Gelände.
Von Innen sieht es heute nicht mehr so spektakulär aus wie von Außen. Dennoch ist es sehr interessant.
Etwas Abseits des Hochofens zeigt sich wie gut man die Industrie mit der Natur paaren kann. Nicht nur Fotografen kommen hier auf Ihre kosten
Der riesige Kran spiegelt sich im alten Klärbecken.
Der Kran ist eines der Wahrzeichen von Duisburg.
Die alten Anlagen können nicht nur bestiegen werden, sondern auch von Innen erkundet werden.
Monika & Sven haben von hier sicherlich einen der schönsten Sonnenuntergänge im Ruhrgebiet genossen.
Die Autobahn zieht sich mitten durch das Grüne Ruhrgebiet. Im Hintergrund zeigt sich, dass auch heute noch viel Industrie vorhanden ist. Beide Punkte verbinden sich zu einem schönen einzigartigen Ort den man einfach lieben muss.
Viele dieser Rohre sind dicker als man selbst.
Ein alter Scheinwerfer auf dem sich viele Menschen mit Aufklebern verewigt haben.
Auch in anderer Richtung wurde einer dieser Scheinwerfer installiert.
Die Sonne geht langsam aber sicher unter und es zeichnet sich die Silhouette aus Industrie und Natur.
In den Gärten zeigt sich die Natur von ihrer schönsten Seite.
Im Wasser erkennt man die komplette Spiegelung vom Windrad.
Die Spiegelungen im Klärbecken laden mich immer wieder ein neue Bilder aus anderen Perspektiven zu machen. Hier sieht man noch einmal den begehbaren Turm.

WiB (Wochenende in Bildern) 06/07 April 19

Schon wieder ist eine Woche vergangen. Beim letzten Mal kamen die Bilder richtig gut an. Ich habe mir aus diesem Grund vorgenommen auch dieses Wochenende mitzumachen. Beim letzten Mal hatte ich das Glück an beiden Tagen freizuhaben. So sind viele Bilder entstanden, die ich euch zeigen konnte. Dieses Wochenende war dagegen fast schon wie jedes. Samstag habe ich von morgens bis Abends gearbeitet und Sonntag ging es dann in den Garten. Nur mit einer kleinen Ausnahme. Wir waren kindfrei. Nana hat das Wochenende bei Oma und Opa verbracht und ist erst abends nach Hause gekommen.

Anders als bei meinen typischen Posts fotografiere ich am WiB nur mit meiner Handykamera. Wenn ihr also meine üblichen Fotos sehen wollt, schaut doch mal Bildband – Bochumer Stadtpark oder Naturfotografie – Wer bin ich? Und warum ich am liebsten außerhalb der vier Wände meine Motive suche vorbei. Habt ihr eigentlich schon bei grossekoepfe.de vorbei geschaut? Hier gibt es jede Woche spannende Einblicke ins Wochenende.

Samstag 06.04.19

Morgens brauche ich nach dem Aufstehen als erstes einen Kaffee. Erst danach bin ich ansprechbar.
Während ich meinen Kaffee trinke schaue ich den Feuerbauchmolchen beim Fressen zu.
Vom Molchfutter völlig desinteressiert kriecht die Schnecke davon.
Gut gelaunt gehts zur Arbeit. Man sieht mir irgendwie an, dass ich erkältet bin und mit der Allergie zu kämpfen habe.
Nach der Arbeit wieder gut zuhause angekommen. Leider ist es schon wieder dunkel und der Tag fast komplett vorbei.
Zu Abend gab es Süßkartoffelpommes, ein bisschen Serien schauen und die Füße hochlegen.

Sonntag 07.04.19

Als allererstes setze ich mir die Kontaktlinsen ein, damit ich nicht wie ein blindes Huhn durch die Wohnung tapse.
Während ich auf meinen Kaffee warte und so aus dem Küchenfenster schaue muss ich feststellen, dass ich wohl einen weiteren Tag auf die Kirschblüte warten muss.
Wenn das Kind bei Oma und Opa ist und die Mama noch schläft, nutze ich die Zeit gerne um meinem Hobby, dem zocken, ein wenig nachzukommen.
Derzeit fesselt mich dieses Spiel.
Nach einem kurzen Besuch im nahegelegenen Gartencenter werden die ersten Gemüsesorten ins Beet gebracht.
Dank einer super Idee meiner Frau wächst der Basilikum nun als alten herumliegenden Rohren.
steht schon das zweite Jahr und wurde nur ein wenig aufgepimpt mit Currykraut.
Auch das dritte Rohr wurde mit eingebaut und bepflanzt.
Sogar das Kraut der Unsterblichkeit wächst schon wieder und wuchert los.
Noch sehen die Pflanzen klein aus, aber schon bald können wir uns wieder selbst versorgen und sind beim Thema Gemüse nicht mehr auf die Supermärkte angewiesen.
Die Kückenschelle von letzter Woche blüht immer noch und produziert sogar weitere Blüten.
Die ersten Gäste machen es sich im Hotel bequem und checken ein.
Aber auch die Obstbäume im Garten lassen mit der Blüte noch auf sich warten.
Wieder zu Hause angekommen. Das Auto ist geparkt, Essen besorgt. Jetzt lassen wir den Abend ausklingen.
Nach getaner Arbeit haben wir uns einen saftigen Burger verdient.

Bildband – Bochumer Stadtpark

In meinem letzten Beitrag habe ich über meine Freude an der Naturfotografie ( hier gehts zum Beitrag ) geschrieben. Da endlich mal die Sonne schien und ich eh vorhatte mit Frau und Kind auf den Spielplatz im Bochumer Stadtpark zu gehen, bot sich die Gelegenheit an auch direkt die Kamera mitzunehmen und mal zu schauen was sich für Motive finden lassen. In diesem Blogbeitrag möchte ich gar nicht viel schreiben, sondern viel mehr die Bilder sprechen lassen. Diese Bilder zeigen, mit welcher Ansicht ich durch diesen wunderschönen Park spaziere. Sie geben euch die Möglichkeit die Welt ein bisschen durch meine Augen zu sehen.

Der Bochumer Stadtpark – Fakten

Doch warum eigentlich einen eigenen Beitrag über den Bochumer Stadtpark? Hier mal ein paar sehr interessante Fakten:

Der Bochumer Stadtpark wurde 1878 eröffnet. Er ist mit ca. 311.000 m² einer der Größten in NRW und ist nach dem Essener Stadtgarten der älteste kommunale Landschaftsgarten im Ruhrgebiet. Früher gab es hier in dem Park neben dem See, und vielen Blumenbeeten auch ca. 700 Baum und Straucharten. Heute sind es davon noch immer ca. 200 Verschiende. Aus diesem Grund gibt es jede Menge zu fotografieren, entdecken und einfach mal die Seele ein bisschen baumeln lassen.

Jetzt sprechen die Bilder

Ein Blick durch die Äste zum Bergbau Museum

Der Förderturm versteckt sich hinter den Bäumen

Das Bergbau Museum versteckt sich im Hintergrund
Eine Baumreihe ziert den Weg zum Bismarkturm
Ein Blick zum Bismarkturm am Fuße eines Rhododendron Busches
Der Bismarkturm auf seinem Podest
Der Turm versteckt sich hinter den Frühlingsblühern
Eine alte Stadtvilla am Rande des Stadtparks
Eine Gruppe Frühlingsbooten
Blick über den See des Stadtparks
Direkt am See kann man Stunden verweilen
Im Sommer gibts hier Eis und Getränke und den Tretbootverleih
Grasbüschel zwischen im Wasser liegender Steine
Der Boden ist mit viel weichen Moos bewachsen
Auch im Stadtpark holt sich die Natur alles zurück

Hat Dir der Beitrag gefallen? Dann schau doch auch in einem dieser Bildbände vorbei:

WiB (Wochenende in Bildern) 30/31 März 2019

Als meine Frau mir vorschlug auch beim WiB mitzumachen musste ich gar nicht lange überlegen. Ich bin Familienvater, fotografiere gerne, warum also nicht. Aber was ist das Wochenende in Bildern eigentlich? grossekoepfe.de postet jedes Wochenende eine Zusammenfassung vom selbigen in Form von Bildern und verlinkt diese mit anderen Bloggern. So entsteht ein riesiges Netzwerk von schönen, traurigen, leisen aber auch lauten Wochenenden welche für die Nachwelt in Bildern festgehalten wird. Auch meine Frau von unverbogenkindsein.de hat hier schon das ein oder andere Mal teilgenommen.

Spontan mitgemacht

Da meine Frau mir den Vorschlag erst am Samstag morgen auf dem Weg in den Garten unterbreitete hatte ich keine Chance mehr meine Kamera aufzuladen, sodass mein erstes Wochenende in Bildern mit der Smartphonekamera aufgenommen ist. Was darauf geworden ist? Seht selbst.

Samstag 30.03.19

Ich bin einige Tage nicht im Garten gewesen. Erst einmal schaue ich mir alle Pflanzen genau an. Die lila Küchenschelle blüht erstmals mit mehreren Blüten gleichzeitig.
Eine Spinne und die Feuerwanzen genießen die ersten warmen Sonnenstrahlen.
Die Brombeeren sprießen mit saftigen rot-grünen Blättern.
Auf der Wiese wachsen die ersten Gänseblümchen. Ich konnte schnell ein Foto schießen, bevor Nana diese pflückte.
Auch die zweite Küchenschelle prahlt mit einer Vielzahl an Blüten.
Auch die Obstbäume sorgen dafür, dass wir im Sommer und Herbst wieder fleißig ernten können.
Selbst der unscheinbare Bodendecker bildet fleißig lila Blüten
“Papa die ist wunderschön, weil die ist lila”
Meine beiden Frauen genießen es auf der Wiese ein kleines Sonnenbad zu nehmen.
Während die Beiden Sonne tankten kümmerte ich mich ein wenig um die Ordnung vor dem Garten.
Nana wünscht sich so sehr ein bepflanztes Zelt. Handwerklich bin ich eigentlich eine Null. Hoffentlich wird es schön und bleibt sogar einige Zeit stehen.

Sonntag 31.03.19

Wie spät ist es eigentlich? Ach, wir haben die Zeitumstellung ganz vergessen.
Ein guter Tag beginnt mit Kaffee. Ohne meinen Kaffee bin ich morgens nicht ansprechbar.
“Ich helfe dir beim Müll raus bringen”
Bei der Gelegenheit konnten wir uns die Blumen draußen auf der Wiese anschauen. “Papa, da ist schon wieder eine lilane – Davon musst du ein Foto machen – Die ist soooo schön”
Auch auf dem Balkon blüht es nun endlich.
“Das ist meine, weil die ist lila” Ich glaube das Kind ist echt in Lila verliebt.
Neben der Kräuterspirale im Garten dürfen ab sofort fleißige Helfer in einem nagelneuen Hotel übernachten.
Am späten Nachmittag gibt es Leckeres.
“Papa du musst mich nicht festhalten. Ich bin schon groß, ich komm da ganz alleine hoch” Wo ist die Zeit geblieben? Im vergangenen Jahr konnte sie sich selbst mit Hand nur schwer auf den wackeligen Balken halten.
Das Kind klettert und rutscht und bei mir kommen die eigenen Kindheitserinnerungen hoch wo ich so überall hochgeklettert bin.
Auf Socken gehts nach Hause. Warum? Einfach weil sie es kann und sie einfach die Coolste ist.